Oliven-Pflanzprogramm R├╝ckblick 2016

Kategorie: Oliven Pflanzprogramm Erstellt: 15. Februar 2016

Planting2016 1tWeitere Fotos und kurzen Clip auf dem Programm sehen.

Vom 6. bis zum 15. Februar 2016 nahmen 32 Personen aus 13 verschiedenen Ländern am Oliven Planzprogramm teil, welches von JAI-ATG zusammen organisiert wurde. Das Programm läuft unter der JAI angehenden Olivenbaum Kampagne und hat das Ziel, Farmern und deren Familien darin zu unterstützen ihr Land zu behalten und zu bewirtschaften und sie mit internationaler Präsenz vor Attacken durch Siedler und Soldaten zu beschützen und somit Solidarität zu zeigen und die Hoffnung auf eine friedliche Lösung aufrecht zu erhalten.

Das diesjährige Programm fandwährend einer überdurchschnittlich angespannten Situation statt während die Gewalt von Seiten der Siedler und Soldaten stark angestiegen waren und als Antwort darauf vermehrt Demonstrationen und Wiederstand von Seiten der Palästinenser zu verzeichnen war. Deshalb ist es ein besonders grosser Erfolg, dass so viele Teilnehmer dieses Jahr am Programm zu verzeichnen waren.

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Mit den rund 1500 international, durch die Kampagnegesponserten Olivenbäumenkonnten bedrohte Felder in drei Dörfern rund um Bethlehem bepflanzt werden. Das Programm beinhaltete Führungen in diverse Städte wie Jerusalem, Bethlehem, Hebron und Ramallah.

Zudem erhielten die Teilnehmer professionelle Präsentationen in den Nachmittagen und an den Abenden. Die Präsentationen und Diskussionen behandelten unterschiedliche Themen zum Konflikt zwischen Israel und Palästina sowie das Leben unter Besatzung im Allgemeinen. Auch wurden nationale und internationale Kampagnen vorgestellt, welche für das Ende der Besatzung einstehen, wie beispielsweise Kairos Palestine und die Boycott-Divestment-Sanctions (BDS) Kampagne.

Planting2016 3tMit all den Erfahrungen und Informationen, welche die Teilnehmer von den Farmern, den Führungen, den Diskussionen und Vorträgen erhalten hatten, reisen sie zurück in ihr Heimatland, um dort die Geschichten vom Leben unter der Besatzung weiterzutragen und auf die Situation der Palästinenser aufmerksam zu machen. Deshalb wurden die Teilnehmer mit einer Advocacy-Session darauf vorbereitet, wie sie sich Zuhause organisieren und selbst für die Rechte der Palästinenser aktiv werden können.